"True Colours" Daniel Schmahl (Trompete) & Karolina Juodelyte (Orgel)

Mit Meisterwerken von Albinoni - Bach - Mendelssohn - Arutjunjan und anderen.

Zwei umjubelte Künstler, die nicht zum ersten Mal gemeinsam konzertieren, präsentieren am Samstag den 13.07.2024 in der Hauptkirche St. Marien Suhl um 18:00 Uhr ein einzigartiges, musikalisches Farbenspiel. In einem vielfältigen Dialog schaffen sie klangschöne und farbenfrohe Konzertmomente und verzaubern das Publikum.

Der Trompeter Daniel Schmahl (Trompete und Corno da caccia) und die international renommierte litauische Konzertorganistin Karolina Juodelyte spüren mit großer Inspiration Werken von Tomaso Albinoni und J.S. Bach nach und stellen ihnen auf faszinierende Weise Stücke von Vidmantas Bartulis und Alexander Arutjunjan gegenüber. Mit der Fantasie in d von Franz-Michael Deimling steht in Suhl sogar eine Uraufführung auf dem Programm. Damit möchte das Duo den Farbenreichtum dieser so prächtigen Besetzung beleuchten - denn es muss ja nicht immer ein reines Barockprogramm sein!

Auf einen Blick:

Wann: Samstag der 13.07.2024, 18.00 Uhr

Wo: Hauptkirche St. Marien Suhl

Wer: Daniel Schmahl – Trompete & Karolina Juodelyte - Orgel

Was: „True colors“ - ein Konzerterlebnis mit klangschönen Farben und mitreißendem Drive für Trompete und Orgel

Karten zu € 15,- an der Abendkasse ab 17:00 Uhr

Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre Eintritt frei!

 

Die Akteure:

Karolina Juodelytė - Orgel

geb. in Vilnius (Litauen), studierte Orgel und Musikwissenschaft an der Litauischen Akademie für Musik und Theater. Weitere Orgelstudien absolvierte sie an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, an der Sibelius-Akademie in Helsinki,  an der Hochschule für Musik in Detmold (Konzertexamen Orgel bei Prof. Dr. M. Sander) und an der Universität der Künste in Berlin (Kirchenmusik A).

 

Sie war Preisträgerin der nationalen und der internationalen Wettbewerbe, u.a. gewann sie den 1. Platz beim den internationalen M.K.Čiurlionis-Wettbewerb in Vilnius und erhiel sechs Sonderpreisen (2011). Weitere Preise hat sie beim L.Janacek-Wettbewerb in Brno, J.P.Sweelinck-Wettbeweb in Danzig, 1. Orgelwettbewerb in Bialystok (Poland) bekommen. 2019 war sie Preisträgerin beim Internationalen Wettbewerb in Shanghai (China) und 2020 erhielt sie den 3. Preis beim 8. Internationalen F.-Schmidt-Wettbewerb in Wien (Österreich). Karolina Juodelytė besuchte mehrere Meisterkurse bei namhaften Organisten und spielte bereits viele Konzerte sowohl als Solistin als auch Kammermusikinterpretin bei nationalen und internationalen Festivals in Europa. Seit 2017 hat sie alle Uraufführungen der Orgelstücke der litauischen Komponisten anlässlich der Internationalen Musikwissenschaftkonferenz in Litauen gespielt. Ende 2020 hat sie eine CD „The Road to Silence“ mit der zeitgenössischen litauischen Orgelmusik eingespielt. Weitere CDs hat sie mit dem Litauischen Streichquartett (Lithuanian National Philharmonic Society, 2013), mit der Opernsängerin Nora Petročenko („MAMA Studios“, 2016) und Litauischen Kammerorchester (Odradek Records, 2018) aufgenommen. Sie unterrichtet außerdem an der Hochschule für Musik und Theater in Vilnius.

 

Daniel Schmahl - Trompete & Corno da caccia 

Der aus einer Musikerfamilie stammende Trompeter, ist der jüngste Sohn von einem der bedeutendsten deutschen Sologeiger der Nachkriegszeit - Gustav Schmahl. Sein Vater entfachte in ihm schon in seiner frühen Kindheit das Feuer für die Musik und so spielte er Geige, Fagott, Klavier und nahm Gesangsunterricht. Mit 16 Jahren entdeckte er bei einem Konzert von Ludwig Güttler seine Leidenschaft für die Trompete und studierte daraufhin in Berlin und Weimar. Zugleich absolvierte Daniel Schmahl Meisterkurse unter anderem bei Prof. Malte Burba, Ludwig Güttler, Håkan Hardenberger sowie dem Ensemble „German Brass“. 1999 gab er sein Debüt als Solist mit der Neubrandenburger Philharmonie. In nur wenigen Jahren ist es ihm gelungen, sich national und international auf den bedeutendsten Musikfestivals und Konzertpodien zu etablieren. 

Daniel Schmahl genießt einen herausragenden Ruf als einer der gefragtesten Trompeter seiner Generation und leidenschaftlicher Interpret eines breitgefächerten Repertoires von der Barockzeit bis zur Gegenwart. Als Solist und Kammermusiker führten ihn zahlreiche Konzerte in die Konzertsäle bedeutender Orchester darunter die Berliner Philharmonie und die Philharmonie St. Petersburg, das Konzerthaus Berlin, den Bachfestivals in Leipzig, Arnstadt, Würzburg, Chișinău und das Musikfest Stuttgart sowie Bachs heiliger Halle, der Thomaskirche Leipzig. 2014 ging einer seiner Kindheitsträume in Erfüllung: Auf Einladung des Leipziger Bachfestivals spielte er zusammen mit seinem Ensemble das Open Air-Konzert auf dem Leipziger Marktplatz vor 3500 begeisterten Zuhörern! 

2006 veröffentlichte er seine Debüt-CD „back to bach“ – mit Kompositionen von Klassik und Romantik bis zum Tango von Astor Piazzolla und Jazz von Miles Davis sowie Kenny Dorham. 2012 folgte dann beim Label „Querstand“ sein zweites Album „Chattin` with Bach“ (Platz 3 der Hooolp Klassik Charts). Daniel Schmahl gilt als einer der Grenzgänger zwischen Alter Musik, früher Moderne und dem Jazz, der nach ungewöhnlichen Interpretationsmöglichkeiten sucht und musikalisch neue Wege beschreitet.

daniel-schmahl.de

 

„...Daniel Schmahl erwies sich von Anfang an absolut auf der Höhe der Zeit, formte einen wunderbar ausgewogenen, schlanken Ton, musizierte sehr beweglich, technisch brilliant.

Bei der Air aus der der 3. Orchestersuite von Johann Sebastian Bach holte Daniel Schmahl selbstredend volle Punktzahl, denn mit diesem musikalischen Vollblut ging die warme Wintersonne im Saal auf, so rund, so weich, so strahlend der Ton...“  (Freie Presse Chemnitz)

„...fetzig, südamerikanisch angehaucht und manchmal von einer beinah quälenden Rasanz, als ob Seelen durchs Fegefeuer hasten – gemeistert aber mit einer Wahnsinnsmusikalität!“ (Rheinische Post)