Der Glaube an Jesus Christus orientiert Menschen, sich für andere Menschen einzusetzen. Wie Jesus den Menschen vorbehaltlos mit Gottes Liebe begegnet ist, so versuchen Christen, für andere da zu sein, in ihnen Gottes Geschöpfe zu sehen und ihnen mit Nächstenliebe zu begegnen. Es kommt darauf an, den anderen ohne Vorbedingungen anzunehmen und ihn zu unterstützen.

1997 hatte Mitglieder der Evangelischen Gemeinde der Hauptkirche St. Marien die Idee, im Neubaugebiet Suhl-Nord kirchliche Struktur im Platten-Neubaugebiet zu installieren, die auch von nicht kirchlich gebundenen Menschen akzeptiert und angenommen werden kann. Es ging um Angebote entwickelt, welche die Bedürfnis- und Notlagen der Bevölkerung berücksichtigen. Die Einrichtung hatte den Auftrag, das sozialdiakonische Handeln der Kirchengemeinde in Suhl-Nord bündeln und mit der Kirchengemeinde verzahnen und Angebote für Familien aus ganz Suhl machen.

Mittlerweile hat sich die Struktur des Wohngebietes dramatisch verändert. Die meisten Blöcke sind abgerissen, weitere werden folgen. In 25 schrumpfte die Bevölkerung auf ca. 15% ihrer ursprünglichen Größe. Entsprechend hat sich auch die Insel mit der Zeit verändert. Projekte sind hinzugekommen. Seit 2019 gibt es einen zweiten Standort, die Kleine Insel in der Fußgängerzone im ehemaligen Pfarrhaus Steinweg 24. Die Insel ist heute eng verzahntes Gebilde aus verschiedenen Aufgaben und Projekten – und immer wieder muss sie sich neuen Bedingungen anpassen und sich neu erfinden.

Folgende Projekte und Arbeitsbereiche finden sich unter dem Dach der Insel:

  • Das eigentliche Familienzentrum, gefördert vom Land Thüringen und der Stadt Suhl,
  • das Projekt Mehrgenerationenhaus (Bundesprogramm),
  • die Suhler Tafel,
  • das Projekt „Passt genau zu mir“,
  • die Familienpflege.